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Husten- & Katarrh
Kräutertee - Mischung
Husten-Tee ist eine Kräutermischung aus den
Komponenten Eibischblätter, Eisenkraut, Holunderblüten, Lindenblüten,
Queckenwurzel, Quendel, Sternanis, Stiefmütterchenkraut, Thymian und
Malvenblüten.
Die Kombination dieser Kräuter hilft bei Husten und Katarrh auf natürliche
Weise. Die Eigenschaften dieser Kräuter sind seit langem bekannt und
wurden schon von unseren Grossmüttern bei Erkältung und Husten angewendet.
All diese Kräuter haben Eigenschaften zur Milderung des Hustenreizes und
der Verschleimung der Atemwege.
Wichtig bei allen Kräutertee’s:
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Ca. 2 gestrichene Esslöffel für eine Teekanne
(1 Liter) |
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Aufguss mit heissem Wasser übergiessen |
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Ziehzeit ca. 5 bis 10 Minuten |
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Gedeckt ziehen lassen |
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3 x täglich 1 Tasse vor dem Essen, max. 4 bis
6 Wochen (Dr. Engel) |
Lindenblüten
Botanik: Tilia grandifolia (Sommerlinde); Tilia cordata
(Winterlinde); Familie der Lindengewächse - Tiliaceae
Baum, ca. 25m - 30m hoch, wird mehrere hundert Jahre alt, Blätter
herzförmig, gesägt, Blüte Juni/Anf. August, Holz sehr weich, nicht als
Nutzholz geeignet, Bienenweide
Wirkungsweise: Blüten: schweißtreibend bei fiebriger Erkältung
(Schwitzkur), schleimlösend, krampfstillend, Husten, Verschleimung der
Lunge/Luftröhre, steigert Abwehrkräfte, stimmungsaufhellend (feiner Duft,
goldene Farbe, eine Tasse Sommer), macht kommunikativ, müde und entzündete
Augen (Kompresse)
Eibischblätter
Botanik: Althea officinalis - Familie der Malvengewächse –
Malvaceae (echter Eibisch, Samtpappel weiss)
Gepflückt werden die kleinen frischen Blätter im Frühjahr/Vorsommer und
die weisse fleischige Wurzel im Herbst, ausdauernde, behaarte, filzig
wirkende Staude, bis zu 1,5m hoch, dreilappige Blätter, die sich spiralig
um den Stängel anordnen, in den Blattachseln wachsen die weißen bis rosa
Blüten, Heimat ist das östliche Mittelmeer, bei uns nur als Gartenpflanze,
selten verwildert.
Wirkungsweise: Zur Reizlinderung bei Schleimhautentzündungen im
Mund- und Rachenraum sowie im Magen-Darm-Bereich. Zur Milderung eines
Hustenreizes bei Bronchialkatarrh.
Holunderblüten
Botanik: Sambucus nigra - Familie der Geissblattgewächse -
Caprifoliaceae
Strauch oder kleiner Baum, bis zu 7m hoch, ausladend; flache, cremefarbene
Trugdolden, intensiver Geruch, schwarze Beeren im Herbst
Wirkungsweise: Blüten: stark schweisstreibend
Erkältungskrankheiten, v.a. am Beginn als Schwitzkur effektiv, Bronchitis,
Husten, Grippe,
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Eisenkraut
Botanik: Verbena officinalis – Familie der Verbenaceae
Wissenswertes: Eisenkraut wurde in vielen Kulturen als Zauberkraut
für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt. Man glaubte u.a. dass der Saft
zum einen, Eisen besonders härten könnte und zum anderen, daß die Pflanze
die Kraft habe, Schlösser und Ketten aus Eisen zu sprengen. Daher der Name
"Eisenkraut".
Eisenkraut oder Verbenae officinalis wächst in weit verzweigten Stängeln
und wird bis zu 75 Zentimeter hoch. Für medizinische Zubereitungen werden
die oberirdischen Teile der Pflanze verwandt.
Wirkungsweise: Eisenkraut hat eine schleimlösende Wirkung und wird
oft in Kombination mit anderen Heilpflanzen angewandt bei Erkrankungen der
Atemwege wie Husten.
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Queckenwurzel
Botanik: Agropyron repens Familie: Süßgräser (Poaceae (Gramineae))
Wissenswertes: Das ausdauernde Gras treibt weit kriechende,
unterirdische, weiße Ausläufer und kann eine Höhe von 20 cm bis 120 cm
haben. Die für alle Gräser typischen Blattscheiden sind glatt und nur jung
behaart, die Blätter bis etwa 5mm breit und meist etwas eingerollt.
Wirkungsweise: Die Droge, die infolge ihres Saponingehaltes
harntreibende Wirkung besitzt, ist Bestandteil von Blasen- und Nierentees.
Geringer sind ihre Bedeutung als schleimhauteinhüllendes Mittel wie auch
ihre Verwendung als mildes Abführmittel. Sowohl der Aufguß als auch der in
der Volksheilkunde gebrauchte frische Preßsaft oder der durch Kochen
daraus hergestellte Sirup wirken als kräftigendes Mittel, verständlich bei
dem Reichtum an leicht verdaulichen Kohlenhydraten.
Quendel
Botanik: Thymus serpyllum (Feldthymian) Lamiaceae
(Lippenblütengewächse).
Der aromatisch duftende, niederliegende 10 bis 15 cm hohe Quendel gehört
zur Familie der Lippenblütler. Der Zwergbusch ist von, (durch die
Ausläuferbildung zustandekommendem) rasigem Wuchs. Die bis zu 40 cm langen
, vierkantigen Stengel sind nur an den Kanten behaart. Die gegenständigen,
eiförmigen bis spateligen, 5-15 mm langen, ganzrandigen Blätter sind
undeutlich gestielt und am Grund langbewimpert. Die Blüten stehen zu
mehreren als Scheinwirtel in den Achseln der oberen Blätter und bilden
einen kopfigen oder kurzährigen Blütenstand.
Wirkungsweise: Wirkt keimtötend und krampflösend. Katarrhe der oberen
Luftwege.
Stiefmütterchenkraut
Botanik: Viola herba Violaceae /
Veilchengewächse
Die gelbweißen, gelben, violetten oder dreifarbigen kurz gespornten Blüten
sind typisch für die ein- bis mehrjährige Pflanze. Welche heimisch auf
Wiesen und Äckern in Europa und Asien ist.
Wirkungsweise: Da die Inhaltsstoffe Salicylsäure , Schleime und
Flavonoide sind, eignet sich die Pflanze bei verschiedensten
Hautkrankheiten (Akne, Ekzeme, Milchschorf). Der Grund ist das sie
äußerlich Ekzeme lindert und starke Verhornungen löst und dadurch Mitesser
lockert. Die Pflanze ist aber nicht nur für eine schöne und gesunde Haut
hervorragend geeignet, sondern wird auch häufig bei Rheuma, Gicht,
Arteriosklerose und zur Förderung des Abhustens bei Katarrhen der Luftwege
genutzt.
Bestellungen und weitere Informationen bei
http://www.jacaranda-blue.ch. |