Vorbeugung

Viele Menschen stellen erst mit dem ersten Hörgerät fest, was Ihnen an Informationen verloren gegangen ist. Hörgeräte sind hilfreich. Doch kein Geld der Welt und kein Hörgerät kann ein geschädigtes Gehör völlig wiederherstellen.

Darum: Bewahren Sie sich Ihre Hörfähigkeit. Öffnen Sie Ihre Ohren und legen Sie Pausen ein!
 
  Gönnen Sie Ihrem Gehör Erholung. Das Ohr schläft nie. Es freut sich aber gerade nach Anstrengung über leise Töne und eine Pause!
  Laut ist nicht gleich stark! Achten Sie doch mal auf die leisen Töne. Geniessen Sie Blätterrauschen oder das Plätschern eines Baches.
  Schützen Sie sich gegen zu hohe Lautstärken. Auf der Arbeit und in der Freizeit. Mit Gehörschutz. Den gibt es auch bei uns im Tinnitus-Shop.
  Machen Sie alle zwei Jahre einen Hörtest. Kostenlos beim Hörakustiker. Oder bei Ihrem HNO-Arzt. So können Sie selbst über Ihr Gehör Buch führen. Und Veränderungen frühzeitig feststellen.
  Tragen Sie - wenn nötig - Hörgeräte. Je früher Sie bei einer Hörschädigung damit anfangen, umso besser. Sie müssen nämlich das Gehirn trainieren. Hörgeräte helfen häufig auch bei Tinnitus!
  Akustischer Abfall muss nicht entsorgt werden, macht aber krank. Lärm wird zu einem vordringlichen Umweltproblem. Überlegen Sie bitte, ob Sie selbst unnötige Belastungen verringern können. Lassen Sie das Auto doch mal in der Garage. Und wenn Sie fahren, dann schalten Sie frühzeitig!
 

Hören und Tinnitus

Über 50% der Tinnitus-Betroffenen haben gleichzeitig eine Hörschädigung. Das bedeutet nicht, dass Sie durch einen Tinnitus eine Hörminderung erfahren. Und eine Hörschädigung kann auch unabhängig von einem Tinnitus bestehen.

Aber: Wenn Sie erlernen, Ihr Ohren zu öffnen, wird Ihr Tinnitus erträglich werden! Dann können Sie ihn einfach überhören.

Entscheidend ist, dass Sie Ihre Wahrnehmung nicht auf den Tinnitus lenken. Durch angstabbauende Informationen und eine möglicherweise notwendige ärztliche Behandlung sollten Sie dazu schnell die Voraussetzung schaffen. Damit Sie bald wissen, dass Ihr Tinnitus selbst harmlos ist:



Tipps + Infos

  Stossen Sie das Tor zur Welt wieder auf. Öffnen Sie Ihre Ohren. Für Mitmenschen. Für angenehme Umweltgeräusche. Auch leise Töne können stark sein.
  Ziehen Sie sich nicht zurück. Schon gar nicht in Stille. Dann fixieren Sie sich nämlich auf Ihr Geräusch.
  Akustischer Abfall muss nicht entsorgt werden, macht aber krank. Lärm wird zu einem vordringlichen Umweltproblem. Überlegen Sie bitte, ob Sie selbst unnötige Belastungen verringern können. Lassen Sie das Auto doch mal in der Garage. Und wenn Sie fahren, dann schalten Sie frühzeitig!
  Tragen Sie Hörgeräte, falls dies nötig ist. Je früher Sie damit anfangen, desto besser. Das hilft häufig auch bei Tinnitus. Wenn Sie besser hören, kann er in den Hintergrund treten. Weil er durch Umweltgeräusche überdeckt wird.
  Erkundigen Sie sich bei Ihrem HNO-Arzt und Ihrem Hörgeräteakustiker auch nach einem Tinnitus-Masker oder Retraininggerät. Die einem Hörgerät ähnlichen Instrumente erzeugen Gegengeräusche. Damit Sie sich nicht auf Ihren Tinnitus fixieren. Damit Sie sich ablenken.
 
  Machen Sie alle zwei Jahre einen Hörtest. Kostenlos beim Hörakustiker. Oder bei Ihrem HNO-Arzt. So können Sie selbst über Ihr Gehör Buch führen. Und Veränderungen frühzeitig feststellen.

Viele Tinnitus-Betroffene klagen auch über eine Überempfindlichkeit des Hörens. Man bezeichnet dieses Phänomen als Hyperakusis. Auch hier hilft ein allmähliches Herantasten an normalen Lautstärken. Das können auch Sie lernen und trainieren.

Interessante Produkte finden Sie im Shop der deutschen Tinitus Liga.