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Pfefferminze
Bezeichnung: Pfefferminze (Mentha piperita) Familie der
Lippenblütler (Labiatae)
Synonyme: Minze, Edelminze, Krauseminz, rote Münz, englische
Minze, Teeminze, Peperminte, Schmeckerts, Frauenminze
Herkunft: Pfefferminze ist ein steriler Hybrid aus Wasserminze
und grüner Minze. Sie wächst gelegentlich wild in Mittel- und Südeuropa,
ihr Wert wurde aber wohl zuerst in England erkannt, von wo aus sich der
Anbau auf den europäischen Kontinent und Nordafrika (heute ein
Hauptanbaugebiet) ausbreitete.
Die Pflanze: Die Pfefferminze bildet ein flaches Wurzelwerk
und zahlreiche Ausläufer. Sie neigt zum Wuchern. Die Stängel sind im
oberen Drittel kantig und werden ca. 70 bis 80 cm hoch. Bei der
Berührung oder beim zerreiben der Blätter entströmt der typische Geruch
der Minze. (Menthol) Die Blätter haben eine satte dunkelgrüne Farbe. Die
Blüten bilden Scheinähren. Samen wird praktisch keiner gebildet. Die
Vermehrung geschieht über die Teilung der Wurzelausläufer. Minzen
gedeihen gut im lichten Halbschatten an feuchten Standorten in unseren
Hausgärten.
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Geschichte: Die Pfefferminze wird
bereits seit uralter Zeit als Heilpflanze angebaut. Man fand die
Pfefferminze selbst in 3'000 Jahre alten ägyptischen Gräbern als
Grabbeigabe. In der antiken Mythologie soll Minthe eine von Pluto
geliebte Nymphe gewesen sein. Als seine Frau eifersüchtig wurde,
verwandelte er die Geliebte in dieses duftende Kraut. Minze war auch ein
Symbol der Gastfreundschaft; Ovid beschreibt, wie Philemon und Baucis
ihren Tisch mit Minze abrieben, ehe sie die himmlischen Gäste bedienten. |
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In Japan wird die
Pfefferminze ebenfalls schon seit 2'000 Jahren
angebaut (Japanisches Heilöl). Zudem liebte man den
stärkenden Duft der Minze und trug Dosen voller
Blätter auf sich. Minzen gibt es in mehr als 600
Varietäten. Somit empfiehlt es sich, Minzen mit der
Nase auszuwählen und nicht nach dem botanischen
Namen.
Pflanzenteile: Verwendet werden die Blätter.
Haupternte kurz vor der Blüte (Juli), ansonsten kann
man sich immer Blätter abzupfen.
Wirkstoffe: ätherisches Öl (u.a. Menthol),
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Enzyme
Verwendung:
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Magen / Darmkrämpfe . |
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Übelkeit,
Brechreiz |
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verdauungsfördernd, Durchfall, Blähungen |
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Kopfschmerzen, neuralgische Schmerzen |
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nervöse Beschwerden |
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leichte Schwächeanfälle |
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Erkältungen |
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Anwendung: Tee, Tinktur,
Ätherisches Öl, Sirup
Die Pfefferminze wird bevorzugt als Tee eingesetzt. Hier hilft sie
innerlich bei Magen- Darmbeschwerden, Kopfschmerzen und den anderen oben
aufgelisteten Problemen Ätherisches Öl kann man sie bei Erkältungen
inhalieren. Für die äußerliche Anwendung kann man den Teeaufguss für
Bäder, Waschungen und Kompressen verwenden.
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Als Gewürz findet die Pfefferminze in der
Küche ein breites Anwendungsfeld. (Saucen,
Essig, Sirup, Desserts, Marinaden)
Tee: 1 - 2 Teelöffel
Pfefferminzblätter (ca. 1,5 Gramm); 1 Tasse
kochendes Wasser (ca. 150 ml);
10 - 12 Minuten ziehen lassen, durch ein
Teesieb seien.
Achtung
Pfefferminze sollte man nicht länger als 2-3
Wochen im Dauergebrauch verwenden. Bei
chronischen Magenbeschwerden sollten Sie
Pfefferminze meiden. Für Säuglinge und
Kleinkinder ist die Pfefferminze ungeeignet.
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http://www.jacaranda-blue.ch. |