Nordic Walking
 

Ab sofort bis Ende Oktober 2008 finden zweimal pro Woche Nordic Walking Lektionen mit Jeannine Vogler statt.

Startort:
AF Horgen

Dienstag     09.15 – 10.45 Uhr
Donnerstag 09.15 – 10.45 Uhr

Walkingstöcke stehen im Studio allen Teilnehmern zur Verfügung.

Alle weiteren Infos erhalten sie an der Theke.

Die Anfänge dieser Sportart liegen in den 30er Jahren, denn schon damals wurde unter dem Namen Stockgang oder Stocklauf diese Sportart von den meisten Langläufern im Sommer und Herbst in ihr Training eingearbeitet, um die Kondition zu verbessern und so schon im Winter in höhere Trainingsintensitäten einzusteigen. Diese Sportart wurde dann in den 80er Jahren in den USA unter dem Begriff Pole Walking als äusserst effektive Variante des klassischen Walking bekannt, konnte sich aber nicht etablieren.

Erst nach Anpassung der Stöcke und Entwicklung des heute bekannten Schlaufensystems wurde es im Frühjahr 1997 in Finnland als Nordic Walking vorgestellt. Heute betreiben allein dort rund eine Million Menschen diesen Ganzjahressport, der sich in der Zwischenzeit über Skandinavien, die USA, Japan und Mitteleuropa ausgebreitet hat.

Nordic Walking können Sie mit angemessener Sportbekleidung bei jeder Witterung ausführen. Die Lauftechnik des Nordic Walking gleicht der Bewegungsausführung des Skilanglaufes und ist einfach zu erlernen. Durch die Stöcke wird auch der Oberkörper einschliesslich der Rückenmuskulatur trainiert. Der Ablauf wird durch bewussten Umgang mit den Stöcken gesteuert. Der rechte Stock hat immer dann Bobenberührung, wenn die linke Ferse aufsetzt, der linke Stock, wenn die rechte Ferse aufsetzt. Die Stöcke werden nah am Körper geführt. Die Schultern sollen stets locker und entspannt sein.

 


 

Die Stöcke werden schräg nach hinten eingesetzt; der linke Stock auf Höhe der abrollenden linken Schuhspitze und der rechte Stock entsprechend auf Höhe der rechten Schuhspitze.
 

Um eine hohe Trainingswirkung zu erzielen sollte Folgendes beachtet werden: Lange Schritte machen, gut abrollen, die Arme weit schwingen, die Arme möglichst gerade halten und mit den Armen nach hinten arbeiten (d.h. man soll mit der Hand über die Hüfte hinaus kommen). Lange Schritte erhöhen jedoch die Gelenkbelastungen. Durch einen kräftigeren Einsatz der Arm- und Oberkörpermuskulatur kann das Walkingtempo erhöht und die Effektivität der Trainingseinheit gesteigert werden. Durch verschiedene Trainingsvarianten, zum Beispiel schnelle Trippelschritte oder grosse, weit ausladende Schritte oder den

gleichzeitigen, parallelen Stockeinsatz sind Abwechslung und Spass garantiert.

Die Trainingsintensität kann durch Jogging und sogar Jumping (maximal 20 Sprünge) gewechselt werden. So ergibt sich die Möglichkeit eines Intervalltrainings mit niederen Belastungsstufen bis hin zum High Impact Workout.



Nordic Walking:
    Ist sehr leicht und schnell erlernbar
  Entlastet den Bewegungsapparat um bis zu 30% und ist daher besonders geeignet für Personen mit Knie- und Rückenproblemen
  Löst Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich ist das optimale Outdoortraining zur Gewichtsreduktion
  Ist fast um die Hälfte effektiver als Walking ohne Stöcke, Verbrennung von >400 kcal/h statt von nur 280 bei normalem Walking
  Vermittelt ein sicheres Laufgefühl auch auf glattem Untergrund
  Trainiert die aerobe Ausdauer und kräftigt gleichzeitig die Oberkörpermuskulatur verbessert die Herz- Kreislaufleistung
  Steigert durch den aktiven Einsatz der Atmenhilfsmuskulatur die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus
  Ist die am besten geeignete Qutdoorsportart zur Rehabilitation nach Sportverletzungen