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Chrom
Chrom ist ein weiß-bläulich glänzendes
Schwermetall mit der Ordnungszahl 24 und dem
chemischen Symbol Cr. Chrom ist in der
Erdhülle das 20-häufigste Element. In den
Böden kommt es, je nach Bodenart und Region,
in einer Konzentration zwischen 10 bis 90 mg
pro Kilogramm Erdreich vor.
Funktionen im
Körper
Chrom ist ein essentielles Spurenelement. Im
menschlichen Körper spielt es eine wichtige
Rolle im Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Chrom
lagert sich in inneren Organen wie der Leber
und Milz ein, kommt aber auch vermehrt in
Knochen, Fett und Muskeln vor. Es ist ein
Kofaktor von einigen Enzymen und am
Fettstoffwechsel beteiligt.
In den Zellkernen (Nuklei) sind ebenfalls
größere Mengen von Chrom vorhanden.
Schließlich beeinflusst Chrom wahrscheinlich
die Erhaltung und Funktionstüchtigkeit der
Hornhaut und der Augenlinse.
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Bedarf
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung
(DGE) gibt bei Jugendlichen und Erwachsenen
von einem täglichen Bedarf zwischen 30 und
100 Mikrogramm von Chrom an. Kinder bis zum
siebten Lebensjahr benötigen mit 20 bis 80
Mikrogramm pro Tag etwas weniger.
Mit Hilfe einer Haaranalyse kann eine
genauere Aussage zum persönlichen
Chrombedarf gemacht werden. Bei dieser wird
aus einer Haarprobe die Konzentration der
wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente
ermittelt, ein Mangel bzw.
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Überschuss an
einem bestimmten Nährstoff kann somit
festgestellt werden.
Überdosierung/Vergiftung
Dreiwertiges Chrom wird kaum vom Körper
aufgenommen (resorbiert), überschüssiges
Chrom wird daher vom Körper ausgeschieden
und ist nicht giftig. Das sechswertige Chrom
wird hingegen besser resorbiert und ist
daher für den Menschen als giftig
einzustufen.
Sechswertiges Chrom ist z. B. in Zement
enthalten und kann bei entsprechend
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exponierten
Personen eine Allergien,
Vergiftungserscheinungen oder Krebs
auslösen. Ferner sind sechswertige
Chromverbindungen in Holzschutzmitteln und
Insektiziden zu finden. Häufig sind auch die druckimprignierten Hölzer im Garten mit
Chromsalzen belastet.
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Chrommangel
Chrommangel kann durch die Störung des
Kohlenhydrate-Stoffwechsels ähnliche
Symptome wie Diabetes mellitus
(Zuckerkrankheit) auslösen. Koronare
Herzerkrankungen und eine Erhöhung der
Fettsäurespiegel im Blut könnten auch durch
einen Mangel an Chrom mitverursacht werden.
Allgemeine Anzeichen eines Chrommangels sind
Nervosität, Gereiztheit, Verwirrtheit,
Depression, Lernschwierigkeiten, vermehrtes
Wasserlassen, Gewichtsverlust, Juckreiz und
Muskelschwäche.
Chromhaltige Lebensmittel
Fleischprodukte, vor allem Innereien und
Muskelfleisch, sowie Bierhefe, Eier, Nüsse
und Vollkornprodukte sind chromhaltig. Auch
Pfeffer und brauner Zucker sind gute
Chromlieferanten. Raffinierter (weißer)
Zucker und Weißmehl enthalten allerdings
kaum noch Chrom.
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