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Vitamin K lässt Wunden heilen
Dieser Nährstoff sorgt für eine gleich
bleibende Konzentration des
Blutgerinnungsstoffs Prothrombin. Ohne
Vitamin K bluten Wunden unablässig weiter,
weil entsprechende Gerinnungsfaktoren
fehlen.
Behindert wurde die Vitamin-K-Forschung
dadurch, dass bisher keine feinen
Analysemethoden zur Verfügung standen. Erst
seit wenigen Jahren gibt es Hightechgeräte,
mit denen die Wirkung des interessanten
Vitamins genau beobachtet werden kann.
Biostoff mit
ungeahnten Qualitäten
Die einzig nennenswerte Eigenschaft
von Vitamin K schien früher darin zu
bestehen, die Blutgerinnung zu steuern. Doch
Physiologen stellten fest, dass es eine
bislang unbekannte Aminosäure enthält, die
in Leberzellen aus dem Eiweißstoff
Glutaminsäure hergestellt wird. Vitamin K
spielt eine große Rolle beim Stoffwechsel
unserer Knochen, des Bindegewebes und bei
der Nierenarbeit. Hier ist der Biostoff am
Einbau und an der Verwertung von Kalzium und
am Zusammenwirken von Kalzium und Vitamin D
beteiligt. In der Lunge und im Herz wurden
wichtige Eiweißsubstanzen nachgewiesen, die
nur unter Beteiligung von Vitamin K
synthetisiert werden können.
Damit sich
Wunden wieder schließen
Vitamin
K geht im Blut denselben Weg wie
andere fettlösliche Vitamine. Es
wird in der Leber gespeichert, aber
schneller umgesetzt als andere
Vitamine. Zwischen 50 und 100
Mikrogramm brauchen wir pro Tag.
Diese müssen alle 24 Stunden neu
zugeführt werden. Die Leber
speichert etwa je zur Hälfte
Nahrungsvitamin K (es wird als
Phyllochinon bezeichnet) und das von
unseren Darmbakterien selbst
gemachte Menachinon.
Die winzigen Vitamin-K-Moleküle
kurbeln in den Leberzellen die
Produktion des Blutgerinnungsstoffs
Prothrombin an. |
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Prothrombin
ist (mit-)verantwortlich für die
Blutgerinnung. Deshalb wurde ein ganz
spezielles Vitamin vorwiegend mit dieser
lebenswichtigen Aufgabe betraut.
Warnzeichen
für
Vitamin-K-Mangel
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Störungen im Magen-Darm-Bereich |
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Nasenbluten |
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Blutende,
schlecht und sehr langsam heilende
Wunden |
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Zahnfleischbluten |
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Menstruationsbeschwerden |
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Müdigkeit |
Wie viel Vitamin K der Körper
braucht
Vitamin
K ist - wie die Vitamine A, D und E
-fettlöslich. Ein gesunder
Fettstoffwechsel ist also für die
Funktion des Vitamins im
Stoffwechsel unerlässlich, vor
allem, weil unser Körper von der
Natur immer nur sehr wenig Vitamin K
bekommt.
Es reicht schon aus, wenn wir vom
Vitamin K pro Kilogramm
Körpergewicht ein Millionstel Gramm
gespeichert haben. Es hilft beim
Einbau von Speicherkohlenhydraten in
die Zellen mit, und es unterstützt
die Leber bei ihrer Arbeit.
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Wie Sie viel Vitamin K zu sich
nehmen
Mit welchen Nahrungsmitteln können Sie
nun eine ausreichende
Vitamin-K-Versorgung sicherstellen und
zugleich die körpereigene Produktion des
Vitamins in Schwung bringen?
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Das sind zuerst die Milchprodukte:
Joghurt oder Kefir sind ideale
Zwischensnacks, um die
Vitamin-K-Produktion zu unterstützen. |
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Lebertran und Melasse, der sirupartige
Rückstand bei der Zuckergewinnung,
enthalten als Zugaben zur täglichen Kost
neben reichlich Vitamin K auch viele
weitere Vitamine und Mineralstoffe. |
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Mit einem Grünkohlgericht geben Sie
Ihrem Körper eine große und starke
Vitamin-K-Spritze. Allerdings sollten
Sie den Grünkohl nicht zu weich kochen. |
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Eine Kombination aus Feld- oder
Kopfsalat mit Wasserkresse versorgt Sie
nicht nur mit Vitamin K, sondern auch
mit einer ausgewogenen Mischung der
verschiedenen Vitamine und Vitalstoffe. |
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