Gesundes Licht - die Hintergründe

  Mit dem Herbst kommen wieder die kürzeren Tage auf uns zu, wie auch die Umstellung der Sommer- auf die Winterzeit. Zudem ist der Herbst auch die Jahreszeit, in der ab und zu Hochnebel herrscht, der die Sonne verdeckt.

Hochgefühle kommen dann eher wieder im Frühling bei blauen Himmel und Sonnenschein auf. Dies verdeutlicht schon einmal, welchen Einfluss Licht auf uns haben kann.

Wir werden Ihnen in diesem Beitrag aufzeigen, was Licht ist, welche Faktoren eine Rolle spielen, welche Auswirkungen Licht im positiven wie auch im negativen Sinne haben kann und wie man mit geringen Investitionskosten sich die Sonne ins Haus holen kann.

Licht und Leben

Die Erforschung lichtgesteuerter biologischer Rhythmen gehört zu den aktuellsten Forschungsgebieten der Medizin. Die Biophotonenforschung zeigt darüber hinaus, dass Licht als Informationsträger in und zwischen Organismen auftritt.

Die Veränderung der Lebensgewohnheiten hat mit sich gebracht, dass die Menschen in den Industrieländern 90% ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen und hauptsächlich von künstlichem Licht umgeben sind. Da sich der Mensch von der Entwicklungsgeschichte her an die Gegebenheiten des Tageslichtes wie z.B. Rhythmik, Dynamik und Lichtfarbe angepasst hat, ist es um so bedeutender, die Lebensräume des Menschen so zu gestalten, dass sie möglichst an natürliche Verhältnisse adaptiert sind, nicht umgekehrt.  

Wissenschaft

Der amerikanische Zoologe S.O. Mast hat schon 1916 am Beispiel der Scholle überzeugend demonstriert, dass der Lichteinfall in das Auge den Wechsel der Hautfarbe, also einen hormonellen Vorgang, steuert.

Darüber hinaus konnte Prof. Hollwich, ehem. Direktor der UNI-Augenklinik Münster, beim Frosch zeigen, dass nach Ausschaltung des Lichteinflusses durch Vernähen der Augenlider ein Farbwechsel der Haut unterbleibt. Hingegen kommt der Farbwechsel auch dann noch zustande, wenn das Sehzentrum ausgeschaltet, der Frosch also blind ist.

Damit konnte praktisch bewiesen werden, dass in das Auge eintretendes Licht auf zwei verschiedenen Bahnen verläuft: der optische Anteil vermittelt den Sehvorgang und verläuft von der Netzhaut zum Sehzentrum. Der energetische Anteil verläuft über die retion-hypothalamische Bahn und ist für hormonelle Vorgänge verantwortlich (hier Hautverfärbung des Frosches).



Untersuchungen Hollwichs bei Blinden und Sehenden bzw. bei Patienten mit Star-Operationen, die vor und nach der Operation untersucht wurden, bewiesen, dass das hormonelle System des menschlichen Organismus um so mehr gestört ist, je stärker das Spektrum der Lichtquelle vom Sonnenspektrum abweicht. Das Licht besteht, je nach Art der Lichtquelle, aus einer oder mehreren Farben, auch wenn unser Auge das nicht wahrnehmen kann.

Auswirkungen von Lichtfarben

Bestimmte Farben lösen unterschiedliche Reaktionen im Körper aus.

Langwelliges orangerotes Licht ("warmes Licht") regt die Zirbeldrüse, an Melatonin auszuschütten. Dies wirkt beruhigend und wirkt schlaffördernd.

Unter Glühbirnen, Halogen oder bei Warmton-Standard-Leuchtstoffröhren-Licht wird dadurch schon während des Tages die Melatoninproduktion angeregt. Folge: Eine frühzeitige Ermüdung.

Im Gegensatz dazu hat helles Licht mit  mehr als 5000 Kelvin eine anregende Wirkung und wird als Tageslicht (Daylight) bezeichnet.
 

Gesundheitliche Schäden, die bei U-Boot-Besatzungen in verstärktem Mass auftraten, wie die Neigung zu Schlafstörungen, Fettsucht, Depressionen, Schwächen des Immunsystems, Neurosen, Bluthochdruck, Herz- und Kreislaufschwächen, Muskel- und Gelenkerkrankungen, Zuckerkrankheiten und vieles mehr, wurden nach Untersuchungen von Ärzten neben anderen Faktoren auf das fehlende Sonnenlicht zurückgeführt, da sich die Mannschaften ein halbes Jahr und länger unter Wasser aufhielten.

  Das brachte die Weltraumbehörde NASA dazu, eine Lichtquelle zu entwickeln, die so exakt wie möglich das gesamte Spektrum der Sonne auch im ultravioletten Bereich abstrahlt. Die neuen Röhren wurden bald darauf nicht nur von der NASA eingesetzt, sondern auch von Krankenhäusern, Büros, Arztpraxen. Licht- und Farbtherapeuten etc. genutzt.

Im Gegensatz zum Sonnenlicht, das recht gleichmässig alle Bereiche des Farbspektrums enthält, haben herkömmliche Leuchtstoffröhren in einigen Bereichen "Licht-Gipfel", in anderen aber Defizite.

Dies vor allem im UV-A und -B - Bereich des Sonnenspektrums, der von Luxmessungen nicht erfasst wird, aber der biologisch aktivste Anteil des Tageslichts ist. Die bisherigen Standard-Röhren können unter oben genannten Umständen die weitaus teuerste und unwirtschaftlichste Lösung sein.

Lichtfarbe allein ist kein Qualitätskriterium

Für die Lichtfarbe werden unterschiedliche Spektralfarben addiert. Gemessen wird die Lichtfarbe in Kelvin. Die Messung ergibt aber eine Zahl, die nicht erkennen lässt, welche Lichtquelle gemessen wurde und wie deren spektrale Zusammensetzung ist. Mit Werten über 5000 Kelvin gilt eine Leuchte als "tageslichtweiss". Dennoch gibt es gravierende Unterschiede der Fabrikate verschiedener Hersteller in der Übereinstimmung der spektralen Verteilung mit Tageslicht. Es ist also nicht ausreichend, Lichtfarbe allein nach den Normen der Lichtindustrie zu bewerten.

Künstliches Licht

Es ist sicher jedem aus eigener Anschauung bekannt, dass bei Sonnenaufgang und Untergang das Licht rötlicher, d. h. wärmer erscheint als tagsüber, wo ein eher kühlerer und blaubetonter Farbeindruck entsteht. Dies wird in der Physik mit Farbtemperatur bezeichnet, die in Kelvin (K) angegeben wird. Je wärmer der Farbeindruck, desto niedriger die Farbtemperatur, je kühler (blaubetonter), desto höher die Farbtemperatur.

Die Lichtindustrie beurteilt Lichtqualität in erster Linie nach dem Faktor Helligkeit und der Farbtemperatur und schreibt in DIN-Normen für die Beleuchtung bestimmte Lux-Zahlen vor.

Farbtemperaturen von Licht
 
1500 Kelvin   Kerzenlicht
2680 Kelvin   40 W Glühbirne
3000 Kelvin   200 W Glühbirne
3200 Kelvin   Sonnenauf- und Untergang
3400 Kelvin   Halogenglühbirne
4500 - 5000 Kelvin   Xenonlampe
5500 Kelvin   Sonnenlicht um Mittagszeit
5500 - 5600 Kelvin   Fotoblitz
6500 - 7500 Kelvin   Bedeckter Himmel
9000 - 12000 Kelvin   Blauer Himmel
 

Die empfohlenen Werte für die Ausleuchtung betragen zwischen 300 und 500 Lux. Werte über 1000 Lux gelten als zu hell. Bei Bildschirmarbeit reichen 300 Lux für die meisten Aufgaben aus. Für das Lesen von Dokumenten werden 500 Lux empfohlen. Allerdings werden in Therapieleuchten ohne Probleme 10'000 Lux im Abstand von einem halben Meter eingesetzt.

Bezeichnungen der Lichtfarben der grössten Hersteller

Standardlichtfarben (Osram-Gruppe BASIC) sind geschichtlich die ältesten Entwicklung. Entsprechend sind ihre Eigenschaften nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Aufgrund ihrer niedrigen Lichtausbeute, der schlechten Farbwiedergabe und der geringen nutzbaren Lebensdauer raten wir von einer Verwendung ab. Diese Lampen tragen folgende Lichtfarbenbezeichnungen:

Ge-
ne-
risch
Name Osram Philips Sylvania Narva Farb-
temperatur
[K]
Farb-
wiedergabe-
Index Ra
765 Daylight 10-765 54 154 10 6500 75
640 Cool White 20-640 33 133 20 4000 62
535 White 23-535 35 135 35 3500 56
740 Univ. White 25-740 25 125 25 4000 75
530 Warm White 30-530 29 129 30 3000 50

Dreibandenlichtfarben (Osram-Gruppe LUMILUX®) sind moderne Leuchtstofflampen mit sehr hoher Lichtausbeute, guten Farbwiedergabeeigenschaften und langer Lebensdauer. Sie tragen den Namen, weil bei ihnen drei Leuchtstoffe Licht in relativ eng begrenzten Spektralbereichen ausstrahlen, die in der Mischung "weiss" ergeben. Sie sind bezeichnet:

Ge-
ne-risch
Name Osram Philips Sylvania
(in Klammern alte Bezeichnung)
Narva Farb-
temperatur [K]
Farb-
wieder-gabe-
Index Ra
880 Sky-White 880 - - - 8000 85
860
865
Daylight alt:11
neu: 860 (bei Kompakt-
leuchtstofflampen
bzw. 865 (bei gestreckten LL)
865 860
(186)
860 6000-6500 85
850 Daylight 16-850 - 850 - 5000 85
840 Cool White
(seit kurzem tauft Osram die 840
"Daywhite")
21-840 840 840
(184)
840 4000 85
835 White 26-835 835 835 835 3500 85
830 Warm White 31-830 830 830
(183)
830 3000 85
827 INTERNA® 41-827 827 827
(182)
827 2700 85

Bei den Vollspektrumlichtfarben (Osram-Gruppe LUMILUX® DE LUXE) sind die Lücken im Spektrum durch Verwendung weiterer Leuchtstoffe teilweise aufgefüllt. Sie werden deshalb manchmal auch als "Fünfbandenlampen" bezeichnet. Sie besitzen eine noch bessere Farbwiedergabe als Dreibandenlampen, das allerdings auf Kosten einer um etwa 30 % geringeren Lichtausbeute. Die Bezeichnungen lauten:

Ge-
ne-
risch
Name Osram Philips Sylvania
(im aktuellen Katalog sind keine Vollspektrum-
lampen mehr enthalten)
Narva Farb-
temperatur [K]
Farb-
wiedergabe-
Index Ra
965 Daylight 965 965 - - 6500 95
950
954
Daylight alt: 12-950
neu: 954
950 195 950 5400 98
940 Cool White 22-940 940 194 940 3800 96
930 Warm White 32-930 930 193 - 3000 93

Speziallichtfarben (Osram-Gruppe SPEZIAL) zeichnen sich meist durch besondere Buntheit aus. Davon ausgenommen ist die Biolux, eine Vollspektrumlampe, die ein der Mittagssonne nachempfundenes Spektrum mit Anteilen im UV-A-Bereich aufweist. Diese Lichtfarben heissen:

Ge-
ne-
risch
Name Osram Philips Sylvania Narva Farb-
temperatur
[K]
Farb-
wiedergabe-
Index Ra
- Pink - - - 014 - -
- Red 60 - R 015 - -
- Yellow 62 - GO - - -
- Green 66 - G 017 - -
- Blue 67 - B 018 - -
- Violet - - - 019 -  
- Biolux 965 - 172 BIO light 6500-6000 97
- Natura
de Luxe
76 79 175 076 3500 75
- Fluora 77 - Gro-Lux 077 - -

Komplette Bezeichnung einer Leuchtstofflampe

Aus den Lichtfarbenbezeichnungen und den Handelsbezeichnungen von Leuchtstofflampen lässt sich die komplette Bezeichnung einer Leuchtstofflampe zusammenbauen. Zuerst kommt die Bauformbezeichnung, dann die Leistung (die Wattage) der Lampe, abschliessend der Lichtfarbenname.

So heisst eine stabförmige T8-Leuchtstofflampe mit 36 Watt und der Lichtfarbe 840 von Osram:

L 36 W/21-840

und eine lange Kompaktleuchtstofflampe mit 55 Watt und der Lichtfarbe 930 von Philips:

PL-L 55W/930

Allerdings ist bei weitem nicht jede Bauform in jeder Wattage und jeder Lichtfarbe erhältlich.

Vollspektrum-Licht und Farblicht-Spektren

Unter Licht verstehen wir allgemein den als „Weisslicht“ bezeichneten, vom menschlichen Auge wahrnehmbaren Teil der elektromagnetischen Gesamtstrahlung der Sonne. Dieser Teil umfasst den Wellenlängenbereich von 390 bis 760 nm (Nanometer) und wird nach oben vom Infrarot und nach unten vom Ultraviolett begrenzt. Schickt man Weisslicht durch ein Prisma, so wird es in seine Spektralfarben zerlegt, ein Phänomen, das uns in Form des Regenbogens bekannt ist. Die Spektralfarben reichen vom violett über blau, grün, gelb, orange bis zum Dunkelrot.

Vollspektrum-Licht ist künstliches Licht, das im Hinblick auf seine spektrale Zusammensetzung dem natürlichen Sonnenlicht im sichtbaren Bereich und im UV-Bereich (A und B) sehr nahe kommt (bis zu 96% Übereinstimmung = RA 96) und die positiven Eigenschaften des natürlichen Sonnenlichts für den menschlichen Organismus aufweist.

Sonnenlichtspektrum:




Spektrum einer Leuchtstoffröhre:




Im Gegensatz dazu geben nahezu alle herkömmlichen Lichtquellen eine Strahlung ab, die mehr oder weniger vom natürlichen Sonnenlicht abweicht.

Das Licht der Glühbirne hat ein ähnliches Farbspektrum wie die untergehende Sonne (vor allen Gelb- und Orange-Anteile) und wird als angenehm und beruhigend empfunden. Es ist als Arbeitslicht daher ungeeignet, weil es ermüdend wirkt.

Konventionelle Leuchtstoffröhren (3-Banden-Röhren), enthalten drei Phosphorverbindungen, die ein kühl-weisses Licht mit nicht überlappenden Farbspektren erzeugen und gerade in den Bereichen, wo die Sonnenstrahlen am stärksten sind, die grössten Defizite aufweisen: im Rot- und Blau-Violett-Bereich. Bei solchem Licht muss unser Gehirn automatisch ein purpurfarbenes Filter dazuschalten, um das Licht dann weiss wahrzunehmen. Diese Zusatzleistung bedeutet Stress.


Spektrum einer Vollspektrum-Leuchtstoffröhre:




Anbei noch das Spektrum einer Vollspektrum-Licht Leuchtstoffröhre. Wie unschwer zu erkennen ist, ist das Spektrum dem der Sonne ähnlich.

Es ist unbedingt zu empfehlen, die Datenblätter von Tageslicht-Röhren zu vergleichen, denn nicht jedes künstliche Tageslicht ist gleich Vollspektrum-Licht! Nur Licht, das wirklich das volle Spektrum des Sonnenlichtes enthält, wirkt auf den menschlichen Körper physiologisch und psychologisch wie Sonnenlicht.

Natürliches Sonnenlicht:

  erhöht die optische Wahrnehmung
  stärkt das Immunsystem
  vermindert Druckgefühl in den Augen, Lidzittern und Augenbrennen 
  steigert die Leistungsfähigkeit - wirkt vorzeitiger Ermüdung entgegen
  verhindert Depressionen und Angstzustände
  verbessert die Konzentrationsfähigkeit
  bildet Vitamin D (wichtig für Kalziumaufnahme, Osteoporose, bei Schuppenflechte)
  wirkt blutdruckregulierend

Neue Untersuchungen über das Zusammenspiel des gesamten Spektrums des Tageslichts widerlegen die Behauptungen der heimischen Lichtindustrie, dass das Auge die Farben des Lichtes gar nicht unterscheiden kann, sondern immer nur die Summe des Lichtes wahrnimmt.

Die Fachleute der Lichtindustrie erforschten genau, wie hell die Beleuchtung für die unterschiedlichen Bedürfnisse sein muss. Ihre Maxime, die sich auch in der DIN-Norm für die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz wiederfindet, lautet: Hauptsache es ist hell genug. Denn obwohl die Erkenntnisse über die unterschiedlichen Wirkungen von herkömmlichem Kunstlicht und Vollspektrum-Lampen mittlerweile weltweit anerkannt sind, verteidigte die heimische Lichtindustrie bislang konsequent ihre herkömmlichen Leuchtmittel. Die positive Rolle der unsichtbaren Strahlen des Sonnenlichts, die bei normalen Leuchtstoffröhren völlig fehlen, wurde ebenfalls übersehen.

Vorteile im allgemeinen Wohlbefinden
Erhöhung der körpereigenen Abwehrkräfte, richtige Steuerung der Körperhormone, Verbesserung der emotionalen Ausgeglichenheit, Verbesserung der Stressbewältigung, Verhinderung von saisonalen Depressionen (SAD, Winterdepression)

Farbechtheit und Farbbrillanz
Exakte Wiedergabe der Farben wie unter natürlichem Sonnenlicht

Scharfes und exaktes Wahrnehmen im Raum
Erhöhte Sehschärfe und Detailgenauigkeit bei vollkommener räumlicher Wahrnehmung

Vollspektrum-Licht

  ermöglicht besseres Kontrastsehen und absolut naturgetreue Farbwiedergabe beleuchteter Gegenstände.
  verhindert nachteilige Mischlichtzonen zwischen Tages- und Kunstlicht. Tageslicht, durch Fenster oder Oberlichten, kann übergangslos mit Vollspektrum-Licht kombiniert werden, ohne dass sich der Sehmechanismus auf ein neues Spektrum umzustellen braucht.
  ist das ergonomisch richtige Licht mit positivem Einfluss auf das physische und psychische Wohlbefinden des Menschen. Dadurch wird Leistungsbereitschaft und -wille gefördert, die Arbeitsfehlerquote reduziert.
  Wissenschaftliche Untersuchungen belegen erhöhtes Sehvermögen bei Vollspektrum-Licht im Vergleich zu herkömmlicher „neutralweisser“ Beleuchtung bei gleicher Beleuchtungsstärke.
 

Anwendungsbereiche für Vollspektrum-Licht

 
  In Schulen und Kindergärten zur Steigerung des Wohlbefindens, zur Erhöhung der Konzentration und Verminderung von Krankheitsfällen (Infektionskrankheiten, Karies).
  In Geschäfts- und Arbeitsräumen (insbesondere Bildschirm-Arbeitsplätzen) zur Erhöhung der Konzentration und Leistungsbereitschaft bei weniger krankheitsbedingten Ausfällen.
  Im privaten Bereich zur Erhöhung des allgemeinen Wohlbefindens und zur Steigerung des Sehvermögens.
  In Therapieleuchten zur Vorbeugung und Behandlung von saisonal bedingten Depressionen (SAD, Winterdepression), Neugeborenengelbsucht, Rachitis, Neurodermitis, Psoriasis, Allergien, Nesselsucht und vielen anderen Krankheiten
  In Atelier- und Objektleuchten zur Beleuchtung von und zur Arbeit an Objekten, wo es auf exakte Farbwiedergabe und Farbbrillanz ankommt.
  In Museen und Ausstellungen zur naturgetreuen Beleuchtung der Ausstellungsstücke.
  In allen Arbeitsbereichen, wo es auf Exaktheit des Sehens oder Farbtreue ankommt (das gilt für Dentallabors, und Zahnarztpraxen genauso wie für Künstler, technische Zeichner, Druckereien u.a.).
  In medizinischen und therapeutischen Einrichtungen wie Krankenzimmern, Altersheimen, Sanatorien und Rehabilitationszentren zur Unterstützung des Genesungsvorganges und zur Steigerung des Wohlbefindens.

Philips ActiViva Natural und Activ

Einen anderen Ansatz beschreitet die Firma Philips mit den Leuchtstoffröhren der ActiViva Serie. Da sich der Mensch in erster Linie draussen unter dem Himmel aufhält (wenn er denn mal draussen ist) und nicht immer unter der Sonne, wurde mit dieser Produktelinie versucht, die Farbe des Himmels abzubilden.


Spektrum der ActiViva Natur

Eigenschaften:

  Blau angereichertes Licht wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus.
  Einzigartige Phosphorbeschichtung schafft ein Lichtspekrtum, das die optimale Balance zwischen Sehvermögen und Wohlbefinden schafft.
  Kann problemlos in bestehenden Leuchten eingesetzt werden.
  Gute Farbwiedergabe (Ra >80)
  Dimmbar
     
Vorteile:
 
  Tests haben gezeigt, dass ActiViva Beleuchtung für höhere Aufmerksamkeit, Wachsamkeit und höheres Wohlbefinden führt. Dies zeigt sich in einer Leistungssteigerung von 10% und mehr.
  Die ActiViva Active enthält 85% mehr blaues Licht als Tageslicht. Idealerweise sollten dazu ganze Bereiche mit ActiViva Lampen ausgestattet sein.
 

  Die ActiViva Natural enthält 25% mehr blaues Licht als Tageslicht. Sie kann mit anderen Lichtquellen in bestehenden Installationen kombiniert werden.
  ActiViva Lampen können die bestehende Range von Dynamischen Leuchten erweitern.

Anwendung:

  Für alle Anwendungen im Innenbereich, bei denen hohe Aufmerksamkeit nötig ist, wie in: Industrie, Schulen, Gesundheitswesen, Call Center
  Kann in bestehenden Leuchten integriert werden

Elektronische Vorschaltgeräte (EVG)

  In einem weiteren Bereich wird die Sehleistung und die Gesundheit erheblich beeinträchtigt: durch das 50-Hz-Wechselstrom-Flimmern. Optisch nimmt das Auge nur etwa 15-100Hz wahr, das Gehirn „sieht“ aber bis 1000 Hz und wandelt das Gesehene dann in ein scheinbar ruhiges Licht oder fliessendes Bild (Film/Bildschirm) um.

In Wirklichkeit muss das Gehirn aber jede Sekunde Schwerstarbeit vollbringen. Dies führt zu Augen- und Kopfschmerzen, hohen Stressbelastungen (z.B. Cortisol-Ausschüttungen) mit all seinen krankmachenden Auswirkungen. Darum empfehlen wir zum Betrieb von Vollspektrum - Röhren Elektronik Vorschaltgeräte (EVG) =flimmerfreies Licht + 20 % Stromkostenersparnis (anstelle des herkömmlichen KVG („Drossel“).

Wir sind herausgefordert, Beleuchtungsanlagen einzusetzen, die an unseren natürlichen Rhythmen angepasst sind, die die Phasen des menschlichen Leistungsvermögens unterstützen, um Motivation und somit die Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern.


Lichtplanung

Die optimale Lichtplanung soll zu einer behaglichen Atmosphäre beitragen, Arbeitsbereiche erhellen und für unsere individuellen Gestaltungsmöglichkeiten Raum lassen.

Grundsätzlich sollten Sie die Anordnung der Wohnräume so planen, dass sie weitestgehend Tageslicht nutzen können. Für die richtige Anordnung der Beleuchtungskörper können folgende Richtlinien herangezogen werden:

Eingangs- und Treppenbereiche
Aus Sicherheitsgründen ist hier für ausreichende Helligkeit zu sorgen. Der Hauseingang sollte blendfrei beleuchtet werden, zum Beispiel durch 2 abgeschirmte Leuchten in mehr als 2m Höhe. Nicht abgeschirmte Leuchten verursachen eine Blendung und sollten daher nur mit kleinen Lampen verwendet werden. Treppen sollten vom oberen Treppenabsatz aus beleuchtet werden, dadurch werden die Stufen besser sichtbar. Dabei ist aber darauf zu achten, dass nur kurze Schatten verursacht werden (zum Beispiel durch Leuchten mit grösserer Ausdehnung oder lichtstreuender Abdeckung). Einzelne Strahler und sehr flacher Lichteinfall soll vermieden werden, da in diesem Fall lange Schatten entstehen.

Küche und Hausarbeitsraum
Günstig ist eine Allgemeinbeleuchtung an der Decke, die für die notwendige Grundbeleuchtung sorgt. Die einzelnen Arbeitsflächen sollten zusätzlich beleuchtbar sein (zum Beispiel durch Leuchten an der Vorderkante der Oberschränke).

Essplatz
Durch eine besondere, gegen Blendung abgeschirmte Leuchte kann dem Essplatz bewusst eine andere Atmosphäre als dem Arbeitsbereich gegeben werden. Damit am Tisch gleichzeitig Essen und Tischnachbar gut sichtbar bleiben, sollte zwischen Tischoberkante und Leuchtenunterkante ein Mindestabstand von 60cm eingehalten werden.

Wohnzimmer
Hier können Lichtinseln und gezielt eingesetzte Beleuchtung Akzente schaffen. So schaffen indirektes Licht und dimmbare Lichtquellen Behaglichkeit und können Spotlampen oder Bildleuchten gezielt verwendet werden, um individuelle Akzente zu setzen. Ideale Beleuchtung für gesellige Unterhaltung ermöglicht ungehinderten Blickkontakt, die Gesichter dürfen weder im Dunkeln liegen noch direkt angestrahlt werden. Für den Fernsehbereich sollte eine geringe Raumbeleuchtung - am besten hinter dem Fernsehgerät angebracht - verwendet werden. Die Fernsehbeleuchtung sollte so angeordnet sein, dass sie sich nicht im Bildschirm spiegelt oder in der Blickrichtung liegt. Das richtige Leselicht kommt schräg von hinten. Es sollen einerseits die Buchseiten gleichmässig ausgeleuchtet werden und andererseits die Umgebung nicht völlig im Dunkeln bleiben. Für die gezielte Beleuchtung sollten 60 W bis 100 W Glühlampen bzw. 11 W bis 20 W Energiesparlampen verwendet werden.

Kinderzimmer und Arbeitszimmer
Neben einer Grundbeleuchtung ist eine ausreichende Schreibtischbeleuchtung erforderlich. Günstig sind Leuchten mit variabler Einstellung. Das Licht sollte seitlich einstrahlen (bei Rechtshänder von links, bei Linkshänder von rechts), um störende Reflexe und Schatten zu vermeiden.

Schlafzimmer
Auch hier ist grundsätzlich auf eine blendfreie Anbringung der Leuchten zu achten. Günstig ist eine gleichförmig strahlende Leuchte unter der Deckenmitte. Als Lesebeleuchtung ist eine schwenkbare Leuchte am Nachttisch ideal. Beim Lesen sollte man die Glühlampe nicht sehen können.

Badezimmer
Gleichmässiges Licht am Spiegel erreicht man am besten durch beidseitig angebrachte lang gestreckte Leuchten.


Wer die Lichtoptimierung nur unter dem Blickwinkel betreibt, den Ort der Handlung mit kleinstem Energieaufwand möglichst hell zu beleuchten, verkennt die fundamentale Bedeutung des natürlichen Vollspektrum-Lichtes.


Inigo Kirtz
Redaktor Infoletter Activ Fitness
Kirtz media
inigo.kirtz@kirtz-media.com

Weiterführende Links und Dokumente

Lichtfarben der Hersteller (PDF)
Test Lichttherapie-Geräte (PDF)
Monitorkalibration (PDF)
Katalog von Biolicht (PDF)
http://www.viva-lite.com/de/studien.shtml Verschiedene Studien
http://www.pubmedcentral.nih.gov Studie
http://www.bundp.net Literatur
http://www.lighting.philips.com ActiViva
http://www.lighting.philips.com Dynamische Beleuchtung
http://www.lichtundsehen.de/download.html Verschiedene Dokumente


Vollspektrum-Licht Anbieter in der Schweiz

Anbei eine nicht repräsentative Zusammenstellung von Anbietern von Vollspektrumlicht in der Schweiz:


 
  Vollspektrum Licht GmbH
natur-nah.ch
Pius Sigrist
Obermattrain 11a
6045 Meggen

041 378 02 89
info@natur-nah.ch
www.natur-nah.ch
 
  gluehbirne.ch
Obere Hohlgasse 11
Postfach
8404 Winterthur

079 603 59 50
www.gluehbirne.ch
exchange@gluehbirne.biz

 
  Visuart AG
Neuer Weg 27
4114 Hofstetten

061 733 70 14
info@vollspektrum-licht.ch
www.vollspektrum-licht.ch

 

 
  Geosano
Elektrosmog-Messtechnik
Burgstrasse 56
8610 Uster

044 940 00 61
info@geosano.ch
www.lifelite.ch
 
  ELEC Handels AG Beleuchtungssysteme
Eichenweg 33
8121 Benglen ZH

044 825 24 14
elecb@bluewin.ch
www.truelight.ch

 
  Villiton
J. Villiger
Dersbachstr. 66
6330 Cham

041 780 69 67
jvilliger@gmx.ch
www.biolicht.ch