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Vitamin C - die Wunderwaffe
Heute
wissen wir, dass Vitamin C im Körper zwei
große Aufgaben hat:
Immunschutz und Stabilisierung der Psyche.
Im Immunsystem ist das Vitamin der ärgste
Feind aller Krankheitserreger, Parasiten,
Viren, Mikroben und vor allem der freien
Radikale, die das Vitamin besonders fürchten.
Freie Radikale haben gegen Vitamin-C-Moleküle
keine Chance.
Weil freie Radikale das Altern beschleunigen
und schließlich unseren Tod verursachen, ist
Vitamin C zwangsläufig der beste Jungmacher.
In unserer
mentalen, seelisch-geistigen Welt löst Vitamin
C die Produktion von Hormonen, Nervenpeptiden
und vor allem von Neurotransmittern
(Nervenreizstoffen) aus, über die alle unsere
Empfindungen vermittelt werden. Ähnlich wie
gesunde Körperzellen jung bleiben, sind
Empfindungen vor dem Hintergrund einer
gesunden Hormonstruktur grundsätzlich positiv.
Das Vitamin-C-Molekül ist so einfach gebaut,
dass es schon, wenn auch in äußerst geringen
Mengen, durch die Mundschleimhaut ins Blut
gelangt - wenn wir z. B. eine Orange essen.
Dass dieser Biostoff besonders schnell dem
Stoffwechsel zugeführt wird, ist kein Zufall.
Depots werden
rasch gefüllt
Nichts in
unserem Stoffwechsel geschieht zufällig. Der
Grund ist, dass eventuell erschöpfte
Vitamin-C-Depots in Körperzellen möglichst
schnell aufgefüllt werden. Dies macht den
Menschen im Inneren widerstandsfähig gegen
Krankheitserreger und schärft seinen Verstand
in der Abwehr von Gefahren. Überschüssiges
Vitamin C wird nicht gespeichert, sondern
ausgeschieden.
Warnzeichen
für Vitamin-C-Mangel
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Zahnfleischbluten |
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Konzentrationsmangel |
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Häufige
Erkältungen |
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Depressive Verstimmungen |
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Neigung zu Schleimhautentzündungen
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Schlafstörungen |
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Krampfadern |
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Falten,
Runzeln, Krähenfüße um die Augen |
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Hämorrhoidalleiden |
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Haarausfall |
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Übergewicht |
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Sehschwäche |
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Müdigkeit |
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Nervenschwäche |
Die Funktionsweise
von Vitamin C
Askorbinsäure (Vitamin C) ist ein weißes
Kristall, das sich in Wasser löst und einen
säuerlichen Geschmack ähnlich wie Zitronensaft
hat. Es ist eine weiche Säure, etwas stärker
als die Säure im Essig, aber weicher als die
Säure in Grapefruit oder Zitronen.
Vitamin C kommt in vier verschiedenen Formen,
so genannten Stereoisomeren, vor. Dabei ist
die atomare Zusammensetzung stets gleich, das
Molekül zeigt aber eine jeweils andere
dreidimensionale Entfaltung. Dies befähigt das
Vitamin, unterschiedliche Funktionen im
Stoffwechsel auszuüben. Es macht Vitamin C
also sehr vielseitig.
Rasche
Aufnahme des Vitamins
Dieser
erstaunliche Biostoff wird besonders schnell
ins Blut aufgenommen und in die Körperzellen,
aber auch in den Bereich der Zwischenzellen
verschickt. Seine höchsten Konzentrationen
erreicht Vitamin C im Zentralnervensystem, in
der Hirnanhangsdrüse und im Nebennierenmark.
Es ist der Stoff, der aus den Aminosäuren
(Eiweißbausteinen) so genannte biogene Amine
macht, die biologisch aktive Form von Eiweiß.
Auch die Leukozyten, die für das Immunsystem
wichtigen weißen Blutkörperchen, enthalten
hohe Konzentrationen von Vitamin C. Sie sind
im gesunden Menschen regelrecht vollgepumpt
mit Vitamin-C-Molekülen und damit
gewissermaßen bis an die Zähne bewaffnet für
den Kampf gegen Krankheitserreger.
Keine
Überdosierung möglich
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Vitamin C ist nicht giftig. |
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Ein Überschuss des Vitamins wird innerhalb
von 24 Stunden über den Urin
ausgeschieden. Eine geringe Menge wird
dabei von den Nieren zurückbehalten und
wieder an den Stoffwechsel abgegeben. |
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Bei normaler Zufuhr von Vitamin C werden
90 Prozent über die Schleimhäute
aufgenommen. |
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Bei einer übermäßigen Aufnahme von Vitamin
C werden nur etwa 50 Prozent verwendet. |
Viel Obst zwischendurch essen
Nach neuen
Erkenntnissen hat Vitamin C ein eigenes
Transportprotein für das Einschleusen in die
Körperzelle. Dieses Protein ist jedoch noch
nicht entschlüsselt worden. Von Bedeutung ist
aber, dass das Blut einen bestimmten
Sättigungsgrad an diesem Vitamin hat und dass
unsere Körperzellen nur begrenzte
Transportmöglichkeiten für diese Biosubstanz
in die Zelle haben. Deshalb ist es wichtig,
Vitamin-C reiche Lebensmittel über den Tag
verteilt zu sich zu nehmen.
Ganz besonders viel Vitamin C bieten:
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Frisches Obst |
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Salat |
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Gemüse |
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Hülsenfrüchte |
Wofür Vitamin C wichtig ist
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Immunfunktionen |
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Kräftiges
Haar |
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Kalziumstoffwechsel |
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Sehstärke |
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Festes
Bindegewebe, Kollagen |
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Positive
Stimmungs- und Gemütslage |
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Blutgefässwände |
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Gesunde Nerven |
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Zahnfleisch |
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Konzentrationsfähigkeit |
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Fettverwertung |
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Schlaf |
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Stressbewältigung |
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Feste,
glatte Haut |

Vitamin-C-Gehalt
in Lebensmitteln
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Lebensmittel |
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Milligramm
(je 100 Gramm) |
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Lebensmittel |
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Milligramm
(je 100 Gramm) |
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Holunderbeeren
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37,1 |
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Kohlrabi
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25,8 |
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Kiwis |
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36,7 |
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Spargel |
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23,7 |
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Orangen |
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35,4 |
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Kohl |
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23,6 |
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Zitrone mit
Fruchtfleisch |
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34,0 |
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Schweineleber
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22,2 |
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Zitronensaft
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28,2 |
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Brombeeren
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21,2 |
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Himbeeren
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27,7 |
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Sojabohnen,Tofu |
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18,5 |
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Grapefruitsaft
(frisch gepresst) |
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26,3 |
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Kartoffeln
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18,0 |
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Rüben,
Zwiebeln |
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26,2 |
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Tomaten |
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16,9 |
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Spinat,
Brokkoli |
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26,1 |
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Artischocken
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10,2 |
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Grüne Erbsen |
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26,0 |
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Äpfel |
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8,8 |
Am besten alles frisch essen
Obst
und Gemüse, die Hauptlieferanten von
Vitamin C, sollten möglichst im rohen
Zustand verzehrt werden. Je längere
Lieferwege und Lagerung sie hinter sich
haben, desto geringere Konzentrationen an
Askorbinsäure enthalten sie. Beim Lagern
oder Zerkleinern, vor allem bei jedem
Erwärmen oder Erhitzen, gehen erhebliche
Teile von Vitamin C verloren.
Die Salate, die häufig in Supermärkten
bereits abgepackt in Plastikbehältern
angeboten werden, enthalten meist mehr
Schad- und Giftstoffe (durch
Schädlingsbekämpfungsmittel,
Konservierungsmittel usw.) als Vitamin C.
Dasselbe gilt, wenn auch in geringerem
Maß, manchmal für tiefgefrorenes Obst oder
Gemüse.
Entweder stellen Sie Ihre
Vitamin-C-Versorgung sicher, indem Sie
reichlich Frischobst essen oder regelmäßig
Rohkost zu sich nehmen, oder Sie nehmen
Vitaminpräparate aus der Apotheke oder dem
Reformhaus. Die zweite Alternative ist die
erheblich schlechtere - aber immer noch
viel besser, als wenn Sie viel zu wenig
oder überhaupt nichts für Ihren
Vitamin-C-Haushalt tun. |