Tipps für
eine ausgewogene Ernährung
Viele Faktoren beeinflussen unser
Ernährungsverhalten:
Gewohnheiten, individuelle Bedürfnisse und Gelüste, das tägliche
Befinden, die Erziehung und das soziale Umfeld, das aktuelle
Nahrungsangebot usw. Ausgewogen essen kann Freude bereiten und
gleichzeitig spielend einfach sein.
Lassen Sie sich durch die Nutri-Pyramide leiten.
Diese kann Ihnen helfen, auch ohne grosse Rechnerei unserem
Organismus genügend Energie, Aufbau- und Schutzstoffe
zuzuführen. |
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Öle und Fette
In kleinen Mengen,
aber bewusst ausgelesen |
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Zucker und Süssigkeiten
Sparsam, aber mit
Genuss |
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Milch und Milchprodukte
Besonders gut
verdaulich, wenn fermentiert |
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Fleisch, Fisch, Eier und
Hülsenfrüchte
Unerlässlich, aber
mit Mass |
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Getreide und Kartoffeln
Unerlässliche
Energiespender |
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Früchte und Gemüse
Reichlich geniessen |
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Getränke
So oft wie möglich |
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© Nahrungsmittelpyramide der
SVE
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Zucker und Süssigkeiten
Sparsam, aber mit Genuss
Sie sind nicht nur eine Quelle schneller Energie und Nahrung für Gehirn
und Geist, sondern eine kleine "Gourmandise" ist auch gut für die Moral.
Essen Sie davon massvoll aber mit grossem Genuss und gutem Gewissen. Ein
Stück Schokolade hebt die Stimmung!
Öle und Fette
In kleinen Mengen, aber bewusst ausgelesen. Die Qualität machts.
Hochwertige Öle mit hohem Anteil an essentiellen Fettsäuren sollten
bevorzugt werden. Die Verwendung verschiedener Öle kombiniert in idealer
Weise die enthaltenen Fettsäuren. So ist z.B. Sonnenblumenöl und Olivenöl
oder Rapsöl und Maiskeimöl eine ideale Kombination.
Fleisch, Fisch, Eier und Hülsenfrüchte
Unerlässlich, aber mit Mass
Diese Gruppe ist reich an Proteinen, auch Baustoffe oder Eiweisse genannt,
mit hoher biologischer Wertigkeit. Sie werden in erster Linie für den
Aufbau der Muskeln gebraucht. Bevorzugen Sie eher mageres weisses Fleisch.
Milch und Milchprodukte
Besonders gut verdaulich, wenn fermentiert (z.B. Joghurt oder Sauermilch)
Milch und Milchprodukte sind ausgezeichnete Calcium-Quellen. Zusammen
mit Vitamin D und regelmässigem Fitnesstraining ist Calcium entscheidend für
den Aufbau und Erhalt starker Knochen bis ins hohe Alter. Zusätzlich
liefern Milch und Milchprodukte hochwertiges Protein.
Getreide und Kartoffeln
Unerlässliche Energiespender
Stärkeprodukte sollten zu jeder Mahlzeit gegessen werden, sei es in Form
von Brot, Teigwaren, Kartoffeln, Reis oder anderen Getreiden. Besonders
gut sind sie als Vollkornprodukte, die zusätzlich noch Vitamine und
Nahrungsfasern liefern. Die Portionsgrösse richtet sich nach dem Ausmass
der körperlichen Aktivität.
Für Sportler und Diabetiker steht diese Gruppe an zweitunterster Stelle
der Nahrungsmittelpyramide. Sportler füllen mit Stärkeprodukten ihre
Energiereserven. Diabetiker sollten Lebensmittel mit tiefem Glykämischen
Index (GI) bevorzugen. Der GI ist das Mass für den Blutzuckeranstieg nach
Verzehr kohlenhydratreicher Nahrungsmittel. Ein Wert deutlich unter 100 (
100 = GI v. Weissbrot) ist als ideal zu bezeichnen.
Früchte und Gemüse
Reichlich geniessen
Gesund bleibt, wer 5-mal pro Tag Früchte oder Gemüse geniesst. Gekocht
oder roh, tiefgefroren oder frisch, wie Sie es am liebsten mögen oder es
Ihnen am besten passt.
Dieses ist die Gruppe mit den meisten Schutzstoffen für unseren
Organismus, je bunter umso besser. Sie sind reich an Vitaminen,
Mineralstoffen und Spurenelementen sowie sogenannten sekundären
Pflanzeninhaltsstoffen, die dabei helfen, uns vor Zivilisationskrankheiten
zu schützen. Die reichlich enthaltenen Nahrungsfasern helfen bei der
Verdauung und unterstützen eine gesunde Darmflora.
Getränke
So oft wie möglich
Unser Organismus braucht täglich 1,5 Liter Wasser oder andere, möglichst
ungezuckerte Getränke, um seinen Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.
Mineralwasser liefert zusätzlich Calcium (je nach Quelle etwas mehr oder
weniger).
Auch das Glas Wein oder Bier hat seine Berechtigung in unserer Esskultur.
Rotwein gilt - mit Mass genossen - dank der enthaltenen sekundären
Pflanzeninhaltsstoffe sogar als gesundheitsfördernd. Zudem trägt er zur
Entspannung bei.
Ein Faltblatt zum ausdrucken können Sie
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