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Rotbuschtee
Bezeichnung: Rooibush oder Rooibos
(Afrikaans) Rotbusch Bot. Aspalathus linearis
Herkunft: Der Rotbusch gehört zu den Leguminosen und ist in
Südafrika beheimatet. Die Aspalathusfamilie zählt mehr als 200 Arten. Doch
nur Aspaltahus linearis kann bedenkenlos getrunken werden. Die Sträucher
wachsen bis zu zwei Meter hoch, ihre Blätter ähneln denen des Rosmarins.
In frischem Zustand sind sie hellgrün, nehmen dann aber beim
Trocknungsprozess ihre typische rotbraune Farbe an. Der Rotbuschtee
enthält kein Koffein und weniger Gerbstoffe als Schwarzer Tee.
Produktion: Der Arzt und Botaniker Dr. Nortier ist sicherlich einer
der Wegbereiter des Rotbuschtees. Er entdeckte als erster weisser
Mediziner, dass man den Tee auch als Heilmittel einsetzen konnte. Darauf
hin entwickelte er mit einigen Farmern Methoden, den Rotbusch im grossen
Stil anzubauen. Der Rotbusch braucht genau das Klima und die
Lebensbedingungen, wie sie rund um den Cedarberg bei Kapstadt herrschen.
Eineinhalb Jahre nach der Auspflanzung kann der Rotbusch zum ersten Mal
geerntet werden; er wirft dann noch etwa acht bis neun Jahre lang Erträge
ab.
Die Erntezeit ist im Sommer bis Frühherbst. (Afrika) Dabei werden die
Zweige etwa 30 bis 40 cm über dem Boden abgeschnitten und in Bündeln
eingebracht. Die Rotbuschproduktion ist von der Aussaat bis zur Ernte
meistens reine Handarbeit.
Die Zweige werden in einer Häckslermaschine zerkleinert auf ca. 4
Millimeter. Danach wird das Häckslergut angefeuchtet und aufgeschüttet.
Dabei wird Wärme erzeugt und die Fermentation nimmt ihren Lauf. Nach ca.
25 bis 24 Stunden wird der Rotbusch an der Sonne getrocknet bis sich der
Feuchtigkeitsgehalt auf ca. 10 % reduziert hat. Danach wird der Rotbusch
gereinigt und mit heissem Wasser pasteurisiert. Nach der wiederholten
Trocknung wird er verpackt und in alle Länder exportiert.
Zubereitung:
Auf einen Liter
heißes Wasser gibt man drei Esslöffel Rooibos-Tee. Für einen Teepot reicht
ein Teelöffel. Dann etwa 5 Minuten ziehen lassen. Der Tee wird aber nicht
bitter, wenn man ihn versehentlich länger in der Kanne lässt. Im heißen
Tee schmecken besonders gut Honig, Rahm oder Milch. Sie unterstreichen das
milde Aroma. Hervorragend schmeckt Rooibos auch kalt mit Fruchtsäften
gemischt.
Rotbusch-Sorten: Rotbusch wird in vielen Varianten angeboten. Doch
nur Original-Rotbusch ohne jeglichen Zusatz ist der richtige Rotbuschtee.
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Die Varianten werden durch Zugaben von Lemongras oder Zitronenschalen etc.
und Aromastoffe verändert. Rotbusch ist ein sehr milder Tee, ohne Koffein
und wenig Gerbstoffen und somit sehr Kinderverträglich.
Rotbusch ist eine ergiebige Mineralienquelle: Zwei bis drei Tassen
Rotbuschtee decken einen Drittel des Eisenbedarfs! Ein Getränk für
Vegetarier (Eisenmangel)
Hoher Gehalt an Vitamin C, Fluor, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan,
Natrium, Zink und aromatischen Ölen. |
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Rotbuschtee eignet sich durch sein ausgewogenes Natrium-Kalium-Verhältnis
gut als Sportlergetränk vor, während und nach der sportlichen Betätigung.
In Südafrika wird dieser Tee gerne Kindern als Milchersatz bei Magen- und
Darmverstimmungen gegeben. In der Volksmedizin gilt er außerdem als
Heilmittel gegen unterschiedlichste Gebrechen und Unpässlichkeiten, unter
anderem gegen Schlaflosigkeit, Hautekzeme, Entzündungen und Allergien.
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Zusammengefasst kennt man folgende Eigenschaften des Rotbuschtees:
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Hoher Eisengehalt |
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Ideal für Vegetarier |
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Gutes Sportlergetränk aufgrund hohem
Mineralstoffgehalt |
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Hilft bei Magen- Darmverstimmungen |
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Gilt als hilfreich bei Schlaflosigkeit,
Hautekzemen, Entzündungen und Allergien |
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http://www.jacaranda-blue.ch. |