Beinmuskulatur
 

Das Training der hinteren Oberschenkelmuskulatur wird häufig vernachlässigt. Mit Hilfe der ausgewählten Übungen können Sie die optimalen Kraftverhältnisse zwischen hinterer und vorderer Oberschenkelmuskulatur erhalten oder wieder herstellen. Alle gezeigten Übungen haben gemeinsam, dass sie die „Beinbeuger“ (M. Bizeps femoris, M. Semimembranosus, M. Semitendinosus) durch eine Beugung im Kniegelenk trainieren. Trotz unterschiedlicher Gerätemechanik wird die Zielmuskulatur auf identische Art und Weise gekräftigt. Hilfsmuskeln sind bei allen Übungen der M. Gracilis und der M. Gastrocnemius.


A5 Beugung im Kniegelenk


Zielmuskeln
Biceps femoris
Semimembranosus
Semitendinosus

Hilfsmuskeln
Gastrocnemius
Gracilis




 

 
Einstellung und Instruktion

Wählen Sie Ihr Trainingsgewicht und setzen Sie sich in die Maschine. Legen Sie die Unterschenkel zwischen die Polsterrollen. Stellen Sie die Rückenlehne so ein, dass sich das Kniegelenk in einer Linie mit dem Drehpunkt des Exzenters (roter Punkt) befindet. Umfassen Sie die Handgriffe locker mit den Fingerspitzen, damit der Oberkörper nicht nach oben rutscht (oberes Bild). Beugen Sie die Knie im Kniegelenk. Ziehen Sie die Fersen also in Richtung Gesäss. Verharren Sie nun für zwei Sekunden in der maximal gebeugten Position (unteres Bild). Gehen Sie in die Ausgangsposition zurück, jedoch nur soweit, dass das Gewicht nicht aufliegt. Wiederholen Sie die ganze Bewegung.
 
 

Achtung!

Halten Sie während der ganzen Übung den Rücken „gerade“. Bei starkem Hohlkreuz verwenden Sie ein Lordosekissen.


Was Sie sonst noch beachten sollten

Die hintere Beinmuskulatur ist bei vielen Menschen schwächer als die vordere ausgebildet. Dieser Umstand macht A5 zu einer äusserst wertvollen Übung. Kraft-Disbalancen zwischen hinterer Beinmuskulatur und Quadrizeps können Knieschmerzen verursachen.
Halten Sie Ihre Rumpfmuskeln angespannt und atmen Sie ruhig weiter.

Bewegungsidee: ziehen Sie die Fersen zum Gesäss.

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