Bauch-Beine-Po

Muskeln willkommen, Fett ade!

Das Training von Bauch-Beine-Po erfreut sich grosser Beliebtheit. In Zeitschriften und Internetforen findet man unzählige Übungen, mit denen man diese «Problemzonen» vermeintlich gezielt angehen kann. Um mögliche Enttäuschungen zu vermeiden, ist es lohnend, sich über die folgenden Punkte bewusst zu werden:

Es gibt viele Gründe für die unterschiedliche Hautstraffheit zwischen Personen und zwischen verschiedenen Körperregionen derselben Person. Neben den genetischen Faktoren und dem Geschlecht spielt auch die regionale Körperzusammensetzung, das heisst, der relative Fettanteil in einem bestimmten Körpersegment, eine wichtige Rolle. Prinzipiell gilt, dass die Haut straffer wirkt, wenn der relative Fettanteil tief ist. Ein tiefer relativer Fettanteil ergibt sich, wenn im betrachteten Körpersegment die Muskelmasse relativ zur Fettmasse ganz deutlich überwiegt. Der relative Fettanteil kann somit verringert werden, wenn entweder die Muskelmasse bei gleichbleibender Fettmasse gesteigert wird, die Fettmasse bei gleichbleibender Muskelmasse reduziert wird, oder wenn gleichzeitig die Muskelmasse erhöht und die Fettmasse reduziert wird.

Mehr Muskeln für die Region
Eine Erhöhung der Muskelmasse im entsprechenden Körpersegment wird mit Krafttraining erreicht. Die in Zeitschriften und Internetforen aufgeführten Übungen können meist ohne Zusatzlasten durchgeführt werden. Während diese Übungen zu Beginn ausreichend sein können, um den Muskel zu ermüden und so den Trainingsreiz zu setzen, ist eine Trainingsprogression schwierig. Ab diesem Zeitpunkt sind Trainingshilfsmittel notwendig, um den Muskel in der angestrebten Spannungsdauer zu ermüden. In jedem ACTIV FITNESS-Studio stehen viele Trainingsgeräte und –hilfsmittel zur Verfügung, mit denen die gewünschten Muskeln trainiert werden können und die diese Progression ermöglichen.

Dem Fettabbau Signale setzen
Eine Reduktion der Fettmasse ist auf mehrere Arten möglich. Das Krafttraining führt zu einem höheren Energieumsatz während dem Training und kann durch eine Zunahme der Muskelmasse zu einem erhöhten Grundumsatz beitragen. Diese zwei Faktoren begünstigen eine Reduktion der Fettmasse. Entgegen der landläufigen Meinung findet die Abnahme der Fettmasse nicht zwingendermassen an der trainierten Körperstelle statt. Die Fettzellen sind vielmehr grundsätzlich fettabbaufördernden und -hemmenden Signalen ausgesetzt. Diese Signale entfalten jedoch nur ihre Wirkung, wenn sie an die passenden Rezeptoren binden können (gemäss dem Schlüssel-Schloss-Prinzip). Die Verteilung von fettabbaufördernden und -hemmenden Rezeptoren kann je nach Geschlecht und Körperstelle unterschiedlich sein. Demnach reagiert jede Person unterschiedlich auf die entsprechenden Signale. Wenn Sie Fett abbauen wollen, sollten Sie daher möglichst fettabbaufördernde Signale auslösen und fettabbauhemmende Signale vermeiden. Ein fettabbauförderndes Signal ergibt sich auch aus dem Ausdauertraining, welches folglich beim oben aufgeführten Trainingsziel nicht vernachlässigt werden sollte. Zudem kann und soll bei einer gewünschten Reduktion der Fettmasse die Ernährung mitberücksichtigt werden.


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